DIE EXECUTION GAP IST REAL: 

DER LOGISTIK-TRENDREPORT 2026 

1 von 5 Supply-Chain-Unternehmen verfügt noch nicht über die nötige Execution-Fähigkeit, um in Echtzeit auf Störungen zu reagieren. Dieser Report zeigt, was die anderen 4 anders machen. 

Die meisten Unternehmen kennen die Risiken. Aber die meisten sind nicht bereit zu handeln. 

Unsere von Adrian Gonzalez zusammengestellte Umfrage zeigt eine wachsende Lücke zwischen dem Bewusstsein für Störungsrisiken und der operativen Fähigkeit, diese abzufedern. 

1 von 4 Fühlen sich wirklich vorbereitet

Nur 1 von 4 Unternehmen fühlt sich bereit, Supply-Chain-Störungen im Jahr 2026 zu bewältigen — obwohl die meisten angeben, die Risiken zu kennen.

35% Haben automatisiertes Exception Handling

Nur 35 % der Verlader nutzen automatisiertes Exception Handling — die grundlegende Fähigkeit, um zu reagieren, bevor eine Störung zu verpassten Lieferungen oder Produktionsstillständen führt.

26% Haben prädiktive ETA-Transparenz

Nur 26 % können rechtzeitig auf Ausnahmen reagieren. Der Rest nutzt Visibility-Dashboards, die zeigen, was passiert ist — nicht, was als Nächstes passiert.

Wie sich die Logistik 2026 verändert 

1. REGIONALISIERUNG WIRD ZUM STANDARD 

Warum 64 % der Hersteller ihre Produktion näher an die Nachfrage verlagern — und was das für Kosten, Risiko und CO₂ bedeutet. 

 

2. COMPLIANCE WIRD ZUR RESILIENZSTRATEGIE 

Wie EUDR, CBAM und zunehmender Regulierungsdruck neue Logistik- und Beschaffungsmodelle vorantreiben. 

 

3. AUTOMATISIERUNG NIMMT ZU, WÄHREND ARBEITSKRÄFTE KNAPPER WERDEN 

Da 71 % Fahrermangel nennen, wird Automatisierung unverzichtbar — nicht optional. 

4. KI WIRD ZUM ENTSCHEIDUNGS- CO-PILOTEN 

Wo KI bereits Mehrwert liefert, darunter 20–30 % höhere Lkw-Auslastung. 

5. NACHHALTIGKEIT RÜCKT WEITER NACH VORN 

Wie führende Unternehmen CO₂-Transparenz in Routing, Beschaffung und Netzwerkdesign integrieren. 

64%

74%

71%

Bis zu 30%

6%

Supply Chains rücken näher an die Heimatmärkte Compliance wird zur Resilienzstrategie Das Risiko im Logistikbetrieb ist real KI wird zum Entscheidungs-Co-Piloten Dekarbonisierung wird eingeplant, nicht nachträglich ergänzt 
64 % der Hersteller regionalisieren ihre Produktion — für mehr Geschwindigkeit, Resilienz und CO₂-Reduktion, nicht nur wegen der Kosten.74 % der Verlader nennen handelspolitische Volatilität als ihr größtes Risiko. EUDR, CBAM und Zolländerungen haben Compliance vom Backoffice in den Vorstand gebracht. 71 % der Carrier und Logistikdienstleister nennen Fahrermangel als ihr größtes Risiko im Jahr 2026. 

KI wird zum Entscheidungs-Co-Piloten 

KI-gestützte Ladungsoptimierung erhöht bereits die Lkw-Auslastung in frühen Implementierungen — und senkt Kosten und CO₂ zugleich. 

Nur 6 % nennen Nachhaltigkeit als Top-Initiative — doch Unternehmen, die CO₂-Reduktion in ihre Beschaffung integrieren, berichten bereits messbare Kostenvorteile. 

„Die meisten Supply Chains wurden für Effizienz entwickelt, nicht für Resilienz. Die Unternehmen, die 2026 führend sein werden, warten nicht darauf, dass Stabilität zurückkehrt — sie gestalten ihre Supply Chains für eine Welt neu, in der Störung der Betriebszustand ist.“ 

Adrian Gonzalez
Präsident, Adelante SCM · Autor, Logistik-Trendreport 2026 
26 Jahre Forschung in Transportmanagement und globaler Supply Chain 

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