Roadmap 2019 im Zeichen nutzerzentrierter Lösungen

Strikte Roadmaps für ein ganzes Jahr und Agile passen nicht zusammen. Im Sinne der Flexibilität und Iteration stellen wir deswegen vier Hauptbereiche anstatt einer Liste spezifischer Features vor.

Wir freuen uns mit voller Kraft in ein vielversprechendes Jahr 2019 zu starten mit guten Nachrichten für unsere Kunden und diejenigen, die den nächsten Schritt auf ihrem Weg zur Digitalisierung der Supply Chain gehen möchten. Nach einem erfolgreichen 2018, dass die Fähigkeiten des inet TMS und des Alpega Gruppen-Portfolios gestärkt hat, verfolgt das Produktentwicklungsteam von inet eine solide Strategie, um den Herausforderungen der Transportbranche zu begegnen und die Anforderungen unserer Kunden in einem dynamischen Umfeld zu verstehen.

Von Systemen zu Lösungen

Die inet Produkt-Roadmap von 2019 hat einen klaren Fokus: „Wir sehen unsere Produkte nicht mehr nur als Systeme, die wir entwickeln sondern als Lösungen, die wir unseren Kunden bereitstellen. Dies mag wie eine ziemlich einfache Aussage klingen, dazu musste jedoch der gesamte Entwicklungsprozess geändert werden. Im Sinne eines stärker nutzerzentrierten Ansatzes haben wir mehr User Experience Touch Points eingeführt, wie iterative Spezifikationen, A/B-Tests während der Entwicklung oder ein finales Usability-Gate. So können wir wirklich verstehen, wie wichtig diese Features oder Funktionen für unsere Kunden sind “, erklärt Gerfried Aigner, Vice President Product Development. Was das in Bezug auf Vision und Roadmap des kommenden Jahres bedeutet, zeigen wir in vier Hauptbereichen:

User Experience

inet wird auch im kommenden Jahr Zeit und Ressourcen in Verbesserungen der User Experience investieren. 2018 wurden bereits wichtige Änderungen vorgenommen. Ein weiterer essentieller Schritt hin zu einer völlig neuen Benutzererfahrung wird die Erweiterung des neuen User Interfaces auf die Container Management Lösung sein, die mit dem ersten Release des Jahres erfolgen wird. Im Laufe des Jahres werden unsere Consultants mehr Optionen zur Konfiguration des inet TMS erhalten wie beispielsweise mehr Filteroptionen und Suchabfragen. Das ermöglicht ihnen schneller auf die Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden einzugehen. Eine der aufregendsten Neuerungen wird das ‚conversational UI‘ sein, das den iTrace-Benutzern ermöglicht mit einem Chat-Bot in Apps wie Facebook Messaging zu interagieren. Dadurch muss keine zusätzliche App installiert werden, um im bevorzugten Messenger-Dienst die TMS-Funktionalität zu nutzen.

Technologie

Auf dem Weg zur Standardisierung investieren wir kontinuierlich in die Harmonisierung von Microservices. Zu diesem Zweck wird eine API-Schicht eingeführt, um die Kommunikation zwischen dem TMS und anderen Systemen zu vereinfachen und zu verbessern, sodass letztendlich Dienste, die für unsere Produkte von zentraler Bedeutung sind, von Dritten genutzt werden können. Kurz gesagt, die API-Schicht ist eine technologische Voraussetzung für die Bereitstellung von Microservices. Microservices wiederum ermöglichen die Integration von Diensten anderer Anbieter - wie zum Beispiel der Alpega-Gruppe - und ergänzen so das inet TMS um wichtige Funktionalitäten.

Smarte Produkte

Basierend auf dem nutzerzentrierten Ansatz und den technologischen Verbesserungen werden smarte Produkte bereitgestellt werden. Diese intelligenten Produkte bieten nicht nur gute Features, sondern bieten dem Kunden darüber hinaus echten Mehrwert. Real-time Analytics dank des inet Operational Dashboard sind ein perfektes Beispiel dafür, denn sie bieten Echtzeiteinblicke in kritische Ereignisse und Ausnahmen sowie branchenübergreifende Benchmarks. Dies ist auch ein gutes Beispiel für Connected Products, da das Dashboard auf mandantenfähige Datenbanken zugreifen kann dank APIs, die als Verknüpfungstechnologie den Informationsfluss zwischen Instanzen und Produkten ermöglichen.

Alpega Portfolio

In der Alpega-Gruppe werden Kräfte vereint, um End-to-End Lösungen für alle Transportbedürfnisse anzubieten. In diesem Sinne wurde das inet TMS um wichtige Funktionalitäten, genauer gesagt eine Planungssoftware und ein Ausschreibungstool erweitert. Die Integration der TenderEasy-Lösung zum Beispiel ermöglicht einen schnellen und effizienten Informationsfluss in beide Richtungen. So sind Preise, Spezifikationen und andere wichtige Vereinbarungen aus dem Ausschreibungsprozesses zum Zeitpunkt der tatsächlichen Transportdurchführung im TMS bereits verfügbar. Andererseits unterstützen Streckendefinitionen und historische Daten aus dem TMS die Neuausschreibung von Routen in TenderEasy durch beispielsweise Benchmarks. Last but not least, wird mit Hochdruck an Europas führendem Carrier Pool gearbeitet, dem Alpega Carrier Pool mit 70.000 bereits angebundenen Carriers.

Releasezyklus 2019

Für 2019 sind vier Releases im März, Juni, September und November geplant, was insgesamt 17 Entwicklungssprints entspricht.
Wir freuen uns darauf, unseren Weg zu smarten, vernetzten und nutzerzentrierten Produkten fortzusetzen. Mit Blick auf Agile planen wir jedoch nicht starr und riskieren damit die Fähigkeit, schnell und flexibel auf veränderte Umstände oder Kundenbedürfnisse zu reagieren. Wir möchten in der Lage sein die besten Produkte für Sie herzustellen - erwarten Sie also im kommenden Jahr weitaus mehr Interaktion mit uns und lassen Sie uns gemeinsam das beste TMS entwickeln!

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