Start building your green logistics and supply chain plan

"Antifragile" refers to systems that can not only resist, but gain from adverse effects. Read about the compelling supply chain applications!

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sie sich auf eine Ökologisierung Ihrer Logistik konzentrieren sollten: Ihr Ruf, Umweltgesetze, die Rettung des Planeten … Aber Kosteneinsparungen werden in diesem Zusammenhang nur selten erwähnt und das liegt daran, dass einfach viele davon ausgehen, dass man mit umweltschonenden Maßnahmen kein Geld verdienen kann. Aber das stimmt nicht.

Für viele Unternehmen, die auf umweltfreundliche Lösungen gesetzt haben, hat sich dies am Ende ausgezahlt. Die Herausforderung besteht darin, Chancen zu erkennen. Durch eine genaue Untersuchung Ihrer Lieferkette werden Sie wahrscheinlich eine ganze Reihe schneller Erfolge erzielen können. Ein richtiger Mehrwert ist aber nur mit zukunftsorientiertem Denken möglich. Hier finden Sie einige Beispiele dafür, wie Unternehmen, die Ihrem ähnlich sind, profitiert haben und wo Sie anfangen sollten.

 

WIE ANDERE UNTERNEHMEN DIE FRÜCHTE ERNTEN

Gemeinsam ist es Aviko, einem niederländischen Kartoffelerzeuger, und CHEP Benelux, einem Verpackungsanbieter für den Bereich Logistik, gelungen, 85.529 m³ Holz einzusparen und ihre Kohlendioxidemissionen um 889 Tonnen zu reduzieren. Wie? Durch den Umstieg auf standardisierte Mehrwegpaletten. Diese neuen Paletten ermöglichen ein schnelleres Handling. Und da sie wiederverwendbar sind, müssen sie auch nicht Lkw-seitig entsorgt werden.

Der Bekleidungsriese Levi Strauss & Co hat sich dazu verpflichtet, bis 2020 vollkommen auf den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu verzichten. Im diesem Rahmen hat das Unternehmen seinen Herstellungsprozess geändert: Statt Chemikalien werden Designelemente für Jeans nun mit Lasergravur und nicht mehr mit Chemikalien aufgebracht. Durch diese Methode verkürzt sich die Fertigungszeit pro Jeans von einer halben Stunde auf 90 Sekunden. Außerdem werden mehr lokale Produktionsstätten und kürzere Durchlaufzeiten ermöglicht.

2007 setzte es sich P&G selbst zum Ziel, innerhalb von acht Jahren die per Lkw zurückgelegten Kilometer um 30 % zu reduzieren. Das Unternehmen suchte sich deshalb Partner, um seine Lieferkette neu zu gestalten und „grüne Korridore“ zu schaffen, die Schienen und Binnenschifffahrt bevorzugen. Eine verbesserte Kapazitätsplanung trug zu einer möglichst vollen Auslastung der Lkw bei. Dass die Verteilzentren näher an die Kunden verlagert wurden, führte zu einer weiteren Reduzierung der Emissionen. Durch diese und weitere Maßnahmen konnte P&G fast $ 1 Mrd. einsparen und auch die CO2-Emissionen und Wasserverschwendung drastisch reduzieren.

 

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE ERFOLGREICHE UMSETZUNG

Was brauchen Sie also für die Ausarbeitung einer nachhaltigen Lieferkette? Es gibt verschiedene miteinander verbundene Elemente, die Sie berücksichtigen müssen.

Datenanalyse und Transparenz 
Ein TMS, wie das von Alpega, liefert wertvolle Einblicke in Ihre Lieferkette und sammelt riesige Datenmengen. Selbstverständlich geht es nicht nur um die Erfassung von Daten, es geht auch darum, diese zu nutzen. Laut Untersuchungen von Forrester werden 60–73 % der von Unternehmen erfassten Daten nicht analysiert. Das liegt zum Teil an der Menge der vorhandenen Daten, aber auch daran, dass die Datenerfassung oft ohne klares Ziel durchgeführt wird. Machen Sie Grüne Logistik und nachhaltige Einsparungen zu Ihrem Ziel.

Nutzung technischer Entwicklungen 
Künstliche Intelligenz (KI),, Blockchain und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind durchweg spannende neue Entwicklungen, die alle das Potenzial haben, die Logistik zu revolutionieren. Die KI-basierte Rationalisierung von Lieferketten kann beispielsweise für optimierte Routen sorgen, die Anzahl von Leerfahrten auf der Straße minimieren und die CO2-Emissionen senken. Scheuen Sie sich nicht davor, eine Technologie in Betracht zu ziehen, die weniger im Gespräch ist. Mehrweg-Verpackungen sind beispielsweise ein Bereich mit großem Potenzial.

Zusammenarbeit 
Ihre Ziele mit denen Ihrer Logistikpartner abzustimmen, ist der schnellste Weg, um nachhaltige, umweltfreundliche Möglichkeiten aufzudecken. Gemeinsame Ziele und enge Partnerschaften führen zu vorteilhaften Projekten für alle. Mit Mitbewerbern an einer optimierten Frachtauslastung zusammenzuarbeiten, ist zwar nicht so beliebt, lohnt sich aber für aufgeschlossene und vorurteilsfreie Unternehmen.

 

GRÜNE LOGISTIK BEDEUTET NACHHALTIGE ERTRÄGE

Diese Beispiele sind nur eine kleine Momentaufnahme dessen, was schon alles auf dem Gebiet der Grünen Logistik erreicht wurde. Viele andere Initiativen waren erfolgreich und die potenziellen Gewinne werden nur weiter ansteigen, wenn Daten und Technologie zusammengeführt werden und die sektorübergreifende Zusammenarbeit zunimmt.

Absolut nichts spricht dagegen, jetzt auf eine grünere Logistik zu setzen – Sie sollten sofort einen Businessplan erstellen.

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